Archiv für Januar, 2018

Führungselite ratlos?

Geschrieben von Peter Käpernick am in Allgemein

Technisch globale Elite gegen lokale Frustrierte?

In Davos treffen sich einmal im Jahr die Unternehmenslenker der Welt. Die technisch globale Elite sorgt sich: Um sich selbst! Es steht im Raum, dass die zu erwartende Fortschrittsdividende der Digitalisierung zu wenigen vom Rest der Welt zugutekommen wird. Mit anderen Worten, die Schere arm zu reich wird sich weiter öffnen!  

Welche Strategien sind geeignet, dieser Abkopplung zu entkommen?  Es ist wohl die, durch rechtzeitige Beschäftigung mit der Thematik zu erkennen, welche Engpässe (…und damit welche Lerninhalte!) für jeden Beschäftigten – aber auch für jeden mittelständischen Unternehmer – für eine gute persönliche Zukunft ausschlaggebend sein werden. 

Damit dies schnell und komplikationslos gelingt haben einige ausländische Studenten im Rahmen ihrer Weiterbildung eine Gamification (..ein Planspiel) ausprobiert. Das Vier Null Welten Spiel simuliert ein kleines Unternehmen das Spezialluftreiniger herstellt.  Mit 20 Mitarbeitern erwirtschaftet man 5 Mio Umsatz. Vom digitalen Reifegrad her gesehen, befindet sich die Firma auf Stufe 1 ‚Beginner‘. Da ist also viel Potenzial nach oben.

Mit dem Planspiel, dass auf Basis des engpass-strategischen Ansatzes vom Kybernetiker Prof. Wolfgang Mewes konzipiert wurde, lassen sich schnell die Knackpunkte aber auch Lösungsmöglichkeiten für komplexe Probleme erkennen. Georg Rohde – Präsident der Wolfgang Mewes Stiftung – unterstützt dieses Projekt mit großem Engagement und sagt: „Im Kontext der Digitalisierung befinden wir uns nun im Zeitalter der zeitgleichen (..in Echtzeit funktionierenden) Informationsgesellschaft. Alles ist vernetzt. Das in einem Planspiel darzustellen ist einfach…genial!“ 

Die Studies der Hochschule Esslingen spielen in drei Blöcken (1,5 Tage) durch, wie das vorhandene Setting der Unternehmung aussieht und wie es nach Diskussion und vorgenommenen Verbesserungen zukunftsfähig gemacht werden kann. Dieses Vorgehen ist kurzweilig, interessant und bringt persönliche Erkenntnisse. Die neue Fabrik wird ja ‘in echt‘ – als Modell – tatsächlich gebaut. Jeder Teilnehmer hat am Bau dieser modernen Fabrik (Smart Factory) mitgewirkt und kann sich fragen: Welche der digitalen Zusammenhänge und Themen ihn selber betreffen und was getan werden muss, um rechtzeitig mit den eignen Kenntnissen ‘up to date‘ zu sein. So wie die Studenten diesen Input als Grundlage für die geplanten Masterarbeiten verwenden, kann jeder Unternehmer, jeder Selbstständige und jede angestellte Person diese Erkenntnisse für eine angestrebte gute Zukunft einsetzen. Versprochen! 

PS: Viele Teams lassen das Modell stehen und beobachten den Fortschritt, ergänzen oder verändern Bauteile. Sie machen damit ‚Erfolg‘ für alle Beteiligten sichtbar. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Uraufführung

Geschrieben von Peter Käpernick am in Allgemein

Test! Test! Test!

In Rottweil, am Fuße des 246 Meter hohen Testturmes von ThyssenKrupp, ist auch das Studienzentrum der Hochschule Furtwangen University (HFU) zu Hause. Dort spielen interessierte Teilnehmer ihre Vorstellungen der Vier Punkt Null Welten durch. Sie können das sehr realitätsnah mit richtigen Robotern tun, oder, in Vorbereitung solcher praktischen Anwendungen, erst einmal rein virtuell mit Hilfe unserer Gamification ‚Enterprise 4.0‘ – um dieses Planspiel geht es am 29. November 2017 bei dessen Uraufführung. 

Es geht darum, die Ausgangslage einer virtuellen Firma mit deren Produkten zu bestimmen und letztlich unter dem Vier Null Aspekt so zu verbessern, dass sie in der Zukunft im Markt bestehen kann. Ein Zwischenziel auf dem langen Weg zu einer erfolgreichen Digitalisierung ist die Feststellung eines realistischen Reifegrades der betrachteten Firma. 

Im Anschluss daran überlegen die Teilnehmer, welche Maßnahmen für die positive Entwicklung der virtuellen Firma nötig sind. Diese im Prozess gewonnenen Erkenntnisse werden konzeptionell festgehalten und können als Basis für erste Umsetzungsschritte in der eigenen Firma dienen. Der Aufwand für diese Art von Simulation ist vergleichsweise gering. Verwertbare Ergebnisse kann man mit diesem Gruppen-Ansatz in anderthalb Tagen erarbeiten. Wir spielen entweder mit Vertretern verschiedener Firmen an einem neutralen Ort oder wir kommen in die Unternehmen und klären entsprechende Fragestellungen mit den Beteiligten der Firma. Bitte Fragen Sie uns, wir machen Ihnen dann einen geeigneten Vorschlag! Peter Käpernick (Projektleiter) im Dezember 2017