Abenteuer Spezialisierung

München im Februar 2016:

An drei Spieltischen tauchen jeweils vier Mitmacher in das Abenteuer Spezialisierung ein. Dieses neue Lernspiel erblickte in Zusammenarbeit mit einigen Strategisten des StrategieForums der Südschiene das Licht der Welt. Am 10. Februar treffen sich 12 Strategen aus der Region München, um es unter Leitung von Peter Käpernick (Entwickler) und Dr. Rudolf Müller (..treibende Kraft!) auszuprobieren. 

Es gibt vier Spielfiguren die mit einem Würfel über das spiralförmige Spielbrett geführt werden. Je nach dem auf welchem Feld die Mitspieler und seine Figur landen, wird eine der farbigen Fragekarten gezogen. Es gibt – je nach Themenkreis – vier davon: Grün betrifft das Handlungsfeld „eigene Stärken“. Gelb erzählt uns etwas über die Zielgruppen. Rot thematisiert deren Probleme, Engpässe und Wünsche. Im blauen Bereich werden Lösungen angesprochen. Es darf dann auch schon mal eine Innovation sein. 

Im Kern geht bei diesem spielerischen Ansatz darum, sich über die Spielzüge und im Austausch mit den Partnern die Frage zu beantworten: „Wie will ich später leben?“ Anders formuliert: Wie kann man in der modernen, sich offenbar immer schneller drehenden Welt mit neuem Kundenverhalten und den schwer überschaubaren technischen Optionen, ein auskömmliches Einkommen generieren?

Ideen kommen im Spielverlauf. Notizzettel helfen, Gedanken in Stichworten festzuhalten. Die gesammelten Karten können nach den verschiedenen Runden als Geschäftsmodell dargestellt werden. Auch kann im Anschluss gemeinsam ein Modell (Prototyp) der Idee „gebaut“ werden. Wer den Lean Ansatz kennt, wird sich an die Dreierfolge „bauen + messen + lernen“ erinnern. Genau das wollen wir mit diesem Prototypen erreichen: Eine Idee nimmt Gestalt an und kann so zu einem sehr frühen Zeitpunkt der Zielgruppe (…oder einem ausgesuchten Kunden) vorgeführt werden. Dieses Event dauerte exakt 180 Minuten. Die Mitmacher haben ihr Erfolgserlebnis mit nach Hausen nehmen können. Diese als Gruppenerlebnis organisierte iterative Vorgehensweise macht Spaß und führt schneller zum Ziel! Ein Teilnehmer am Schluss: „Ganz toll, so dicht waren wir noch nie an der Engpass-Strategie* dran. Mit diesem Lernspiel fällt Zukunft leichter!“ – Was zu beweisen war! 

 

*) der methodische Ansatz über Selbstorganisationsprozesse Erfolge zu generieren, ist eng mit dem Namen des großen Organisations-Beobachters Prof. Wolfgang Mewes verbunden. Er hat diese Zusammenhänge aufgeschrieben und uns als „Engpass-Konzentrierte-Strategie“ zur Nutzung hinterlassen.   

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