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Enterprise Vier Punkt Null

Geschrieben von Peter Käpernick am in Allgemein

Strategieabend am 8. März 2018 in den Räumen der Firma Contempo (Freiburg). Es haben 12 Teilnehmer ‘mitgespielt‘. 

Die Geschichte: Erik Spieß hat die Firma TBF mit 5 Kollegen vor einigen Jahren gegründet. Man produziert Hygienelüfter für Krankenhäuser. Monika Rossi (40) hat zwei Kinder und lebt vom Mann getrennt. Sie montiert in der großen Halle Bauteile der Lüfter. Ihre Angst: Sie könnte am Ende einer Reorganisation ohne Job dastehen.

Die Digitalisierung und deren Folgen für die analogen Arbeitsplätze werden im Kollegenkreis diskutiert. Rein rechnerisch kann jeder Arbeitsplatz 4 Lüfter pro Tag produzieren. 100% Auslastung würden 8800 Stück pro Jahr bedeuten. Verkauft werden derzeit 6300 Stück. Der Umsatz kommt bei 5 Mio Euro heraus. Die Auslastung liegt bei 70%. Die Firma beschäftigt 20 Mitarbeiter. Ein Trend ist feststellbar: Die Nachfrage steigt! Was also ist zu tun?

Oben im Konferenzzimmer der TBF findet sich das Führungsteam ein. Einige im Raum sind davon überzeugt, dass die Firma auf eine digitalisierte Fertigung abheben sollte. Zumal zwei neue Kunden mit großen Aufträgen winken. Damit könnte sich der Absatz verdreifachen. Und in diesem Zusammenhang unterstreicht Erik: ‘Handarbeit sei nun wirklich nicht mehr zeitgemäß!‘

Wie diese Diskussion ausgeht, wird mit den anwesenden Teilnehmern in der Planspielumgebung simuliert. Fließband, Roboter – wen ja, welche? Software: Ein Angebot ohne Ende. Halten die Lösungen, was die Verkäufer versprechen? Wer kann das prüfen?

Mit dieser Simulation beschäftigen sich die Mitspieler mit den aktuellen Themen der Vier Punkt Null Welten. Es geht insbesondere um die Auswirkungen der digitalen Transformation auf das Unternehmen und auf die dort beschäftigten Mitarbeiter. 

Bildfolge:

  1. Die TN erwürfeln Stückzahlen und damit den Umsatz, Mitarbeiter und Kompetenzen. Im Hintergrund: Spieleentwickler Peter Käpernick
  2. Das Spielfeld
  3. Reza aus dem Iran: Er macht den entscheidenden Zug – war früher Manager bei einer Autofirma nahe der Hauptstadt. Eine Bewerbung läuft bei Trumpf in Ditzingen. 
  4. Die Firma TBF in der ‘analogen‘ Ausgangslage.
  5. Moderator: Prof. Dr. Siegfried Zürn von der HS in Esslingen

Big Data

Geschrieben von Peter Käpernick am in Allgemein

Leben und Arbeiten in Zeiten der digitalen Transformation

Psychometrie beschreibt, wie aus Daten der Netzwerke einpsychologisches Profil von Menschen entworfen werden kann und wie daraus ihr sozialer und ökonomischer Status rekonstruiert werden kann. Dazu reichen lediglich ca. 50 Informationen aus, die sehr leicht aus den digitalen Netzwerken (Facebook) abgegriffen werden können. 

Microtargeting kann so zielgenau jede einzelne Person ansprechen: Personenbezogene Argumentation inklusive! So werden in Amerika, aber auch in Deutschland Wähler manipuliert, so können auch Käufer beeinflusst werden. Die Kompetenz, die sich Nutzer jetzt aneignen müssen, heißt ‚Informationsbewertung‘. Wir haben neue Spielregeln.

Die Digitalisierung zwingt uns, unser Verhalten zu hinterfragen. Große Mengen von Bedarfsgruppen mit der Gießkann bedienen zu wollen, macht immer weniger Sinn. Die Streuverluste sind hoch. Günstiger und ressourcenschonender produziert und distribuiert man soziodemografisch und geografisch zielgenau. Da sich Digitalisierung nicht langsam und kumulativ entwickelt, sondern ziemlich unvorhergesehen neue Situationen produziert, scheint es ratsam, dass die Beteiligten anfangen, sich mit der Thematik zu beschäftigen. 

So kommen in unregelmäßigen Abständen die Mitglieder der Gesellschaft für Planspiele (SAGSAGA) zu ihren Netzwerktreffen zusammen. Die Tagung fand diesmal in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung Anfang Februar 2018 in Tutzing statt. Industrie 4.0; Arbeiten 4.0; Bildung 4.0; Leben 4.0; Die Digitalisierung verändert unsere Lebens- und Arbeitswelt drastisch. Berufsgruppen, Geschäftszweige fallen weg, immer mehr digitale Elemente bestimmen unseren Alltag. Rund 80Teilnehmer sind in den bereitgestellten Experimentierräumen unterwegs. Lernspiele und Simulationsmöglichkeiten stehen zur Verfügung. Der aktive Austausch von Erfahrungen hilft, dass sich Inhaber oder die Mitarbeiter kleinerer mittelständischer Unternehmen möglichst unkompliziert und anwendungsfreundlich mit der Digitalisierung und ihren Folgen beschäftigen können. Über Dialog und Simulation ist es eine Zielsetzung, für das eigene Unternehmen, für die persönliche Karriere die passende Digitalstrategie zu entwickeln. Prof. Dr. Siegfried Zürn und Peter Käpernick (act.if group) moderierten die Workshops. Siehe aus hierzu die Angebote unter www.Strategie.net (StrategieForum e.V.) und in den StrategieCentren vor Ort in den Regionen (www.StrategieCentrum-Oberrhein.de).   

   

Führungselite ratlos?

Geschrieben von Peter Käpernick am in Allgemein

Technisch globale Elite gegen lokale Frustrierte?

In Davos treffen sich einmal im Jahr die Unternehmenslenker der Welt. Die technisch globale Elite sorgt sich: Um sich selbst! Es steht im Raum, dass die zu erwartende Fortschrittsdividende der Digitalisierung zu wenigen vom Rest der Welt zugutekommen wird. Mit anderen Worten, die Schere arm zu reich wird sich weiter öffnen!  

Welche Strategien sind geeignet, dieser Abkopplung zu entkommen?  Es ist wohl die, durch rechtzeitige Beschäftigung mit der Thematik zu erkennen, welche Engpässe (…und damit welche Lerninhalte!) für jeden Beschäftigten – aber auch für jeden mittelständischen Unternehmer – für eine gute persönliche Zukunft ausschlaggebend sein werden. 

Damit dies schnell und komplikationslos gelingt haben einige ausländische Studenten im Rahmen ihrer Weiterbildung eine Gamification (..ein Planspiel) ausprobiert. Das Vier Null Welten Spiel simuliert ein kleines Unternehmen das Spezialluftreiniger herstellt.  Mit 20 Mitarbeitern erwirtschaftet man 5 Mio Umsatz. Vom digitalen Reifegrad her gesehen, befindet sich die Firma auf Stufe 1 ‚Beginner‘. Da ist also viel Potenzial nach oben.

Mit dem Planspiel, dass auf Basis des engpass-strategischen Ansatzes vom Kybernetiker Prof. Wolfgang Mewes konzipiert wurde, lassen sich schnell die Knackpunkte aber auch Lösungsmöglichkeiten für komplexe Probleme erkennen. Georg Rohde – Präsident der Wolfgang Mewes Stiftung – unterstützt dieses Projekt mit großem Engagement und sagt: „Im Kontext der Digitalisierung befinden wir uns nun im Zeitalter der zeitgleichen (..in Echtzeit funktionierenden) Informationsgesellschaft. Alles ist vernetzt. Das in einem Planspiel darzustellen ist einfach…genial!“ 

Die Studies der Hochschule Esslingen spielen in drei Blöcken (1,5 Tage) durch, wie das vorhandene Setting der Unternehmung aussieht und wie es nach Diskussion und vorgenommenen Verbesserungen zukunftsfähig gemacht werden kann. Dieses Vorgehen ist kurzweilig, interessant und bringt persönliche Erkenntnisse. Die neue Fabrik wird ja ‘in echt‘ – als Modell – tatsächlich gebaut. Jeder Teilnehmer hat am Bau dieser modernen Fabrik (Smart Factory) mitgewirkt und kann sich fragen: Welche der digitalen Zusammenhänge und Themen ihn selber betreffen und was getan werden muss, um rechtzeitig mit den eignen Kenntnissen ‘up to date‘ zu sein. So wie die Studenten diesen Input als Grundlage für die geplanten Masterarbeiten verwenden, kann jeder Unternehmer, jeder Selbstständige und jede angestellte Person diese Erkenntnisse für eine angestrebte gute Zukunft einsetzen. Versprochen! 

PS: Viele Teams lassen das Modell stehen und beobachten den Fortschritt, ergänzen oder verändern Bauteile. Sie machen damit ‚Erfolg‘ für alle Beteiligten sichtbar. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Uraufführung

Geschrieben von Peter Käpernick am in Allgemein

Test! Test! Test!

In Rottweil, am Fuße des 246 Meter hohen Testturmes von ThyssenKrupp, ist auch das Studienzentrum der Hochschule Furtwangen University (HFU) zu Hause. Dort spielen interessierte Teilnehmer ihre Vorstellungen der Vier Punkt Null Welten durch. Sie können das sehr realitätsnah mit richtigen Robotern tun, oder, in Vorbereitung solcher praktischen Anwendungen, erst einmal rein virtuell mit Hilfe unserer Gamification ‚Enterprise 4.0‘ – um dieses Planspiel geht es am 29. November 2017 bei dessen Uraufführung. 

Es geht darum, die Ausgangslage einer virtuellen Firma mit deren Produkten zu bestimmen und letztlich unter dem Vier Null Aspekt so zu verbessern, dass sie in der Zukunft im Markt bestehen kann. Ein Zwischenziel auf dem langen Weg zu einer erfolgreichen Digitalisierung ist die Feststellung eines realistischen Reifegrades der betrachteten Firma. 

Im Anschluss daran überlegen die Teilnehmer, welche Maßnahmen für die positive Entwicklung der virtuellen Firma nötig sind. Diese im Prozess gewonnenen Erkenntnisse werden konzeptionell festgehalten und können als Basis für erste Umsetzungsschritte in der eigenen Firma dienen. Der Aufwand für diese Art von Simulation ist vergleichsweise gering. Verwertbare Ergebnisse kann man mit diesem Gruppen-Ansatz in anderthalb Tagen erarbeiten. Wir spielen entweder mit Vertretern verschiedener Firmen an einem neutralen Ort oder wir kommen in die Unternehmen und klären entsprechende Fragestellungen mit den Beteiligten der Firma. Bitte Fragen Sie uns, wir machen Ihnen dann einen geeigneten Vorschlag! Peter Käpernick (Projektleiter) im Dezember 2017

Fachforumsmitglieder vor Ort

Geschrieben von Peter Käpernick am in Allgemein

Das Fachforum Integration, Leben + Arbeit: Wir besuchen am 15. November das Bauinfozentrum Bizzz in Gutenbach. Dort treffen wir den Architekten Klaus Wehrle. Die Team-Strategen hatten Gelegenheit, sich und  ihre Stärken zu präsentieren. Die Kandidaten sind Bauingenieure und Architekten – meist aus Syrien – haben eine abgeschlossene Berufsausbildung plus einen in Deutschland anerkannten Titel. Alle dürfen hier bleiben und arbeiten. An dieser Stelle kommt die spannende Frage ins Spiel: Ist der berechtigte Wunsch nach Integration erfüllbar oder bleiben die Inhalte der Reden von Politikern in den TV Diskussionen nur leere Versprechungen? Wer hilft wirklich weiter? 

Das Fachforum wird von der Wolfgang Mewes Stiftung aber auch von verschiedenen Verbänden und Bildungseinrichtungen unterstützt. Wir diskutieren in wöchentlichen und monatlichen Treffen die aktuelle Situation und beschäftigen uns mit den Talenten der Teilnehmer, um diese Experten in Absprache mit geeigneten Arbeitgebern sofort einsetzen zu können oder nach Vervollständigung (…über eine Einstiegs-Qualifikation) dann einer geregelten Arbeit zuzuführen. Zu diesem Zweck üben wir Kurzvorstellungen (Elevator Pitch). Wir spielen Bewerbungssequenzen durch und diskutieren über die Begriffe Prioritäten, Entscheidungsfindung und Commitment. 

Eine weitere Besonderheit im Angebot unserer Gruppe liegt darin, Mitglieder zu regulären Geschäftsmeetings mit zu nehmen. So begleitet mich Reza (Industrieingenieur aus Theheran) nach Rottweil zum Planspielnachmittag der Vier Punkt Null Welten. Ort der Veranstaltung ist das Studienzentrum Rottweil der Hochschule Furtwangen University (HfU) unter Leitung von Prof. Volker Bucher. Zu diesem Anlass treffen sich Professoren und Unternehmer um die Herausforderungen der digitalen Entwicklung in den mittelständischen Firmen zu besprechen und jeweilige Reifegrade festzustellen. Die Mitspieler sprechen schnell und oft mit einem Dialekt oder auch durcheinander. Eine echte Herausforderung für unsere ausländischen Experten, auch wenn diese bereits gut sprechen und die Kenntnisse mit einem Zeugnis – beispielsweise C1 – testiert bekommen haben. Die echte Herausforderung liegt vor Ort und wird auch dort bewältigt oder eben nicht. Dann heißt es: Nacharbeiten – und das möglichst schnell!

Gerne nehmen wir auch Gelegenheiten war, weiter entfernt liegende Betriebe zu besuchen und dort Fachkräfte zu präsentieren. So geschehen beim Retrofit Unternehmen HDC Huttelmaier Dienstleistungscenter in Schorndorf. Dieser 40 Mann-Betrieb rüstet gebrauchte Maschinen auf und nach. Das heißt: Das Innenleben bereits gebrauchter Werkzeugmaschinen wird aufpoliert.

Neue Elektrik und moderne Steuerungselemente machen diese Maschinen für eine Karriere im Automatisierungsbereich und später dann für die Digitalisierung fit. Jörg Huttelmaier und sein Team macht aus ‘angejahrten‘ Maschinen wieder top-aktuelle Produktionswerkzeuge. So gesehen ist Huttelmaier Retrofit ‘ein Jungbrunnen für jeden Maschinenpark‘. 

Hier kommen wir als Top-Job-Gruppe ins Spiel: Gerade im ländlichen Bereich fehlt es oft an Fachkräften. Hier bieten wir mit unserer Gruppe eine gute Möglichkeit, sich schnell und ohne großen Aufwand neue Mitarbeiter anzusehen und diese auch einzustellen. Meist wird man vier Wochen zur Probe arbeiten. Da die Aspiranten aber gut motiviert in diese für sie neue Welt einsteigen, brennen sie förmlich darauf, zu zeigen, was in ihnen steckt. Peter Käpernick im Dezember 2017 (Projektleiter).

Hinweis: Die Erlaubnis zur Veröffentlichung der eigenen (gezeigten) Bilder liegt uns vor. Bei Bedarf können diese Nachweise angefordert werden. 

 

 

‘Vier . Null Welten – The Quest‘

Geschrieben von Peter Käpernick am in Allgemein

Integrative Gamification zum Themenkomplex Management von Industrie Vier . Null

von Dipl. Ing. Peter Käpernick und Prof. Dr. rer. nat. Siegfried Zürn

Kurzbeschreibung: Im Modul ‘Industrial Solutions‘ des MBA der Graduate School Esslingen haben sich 17 internationale Studierende mit den Herausforderungen an das Operations Management durch die Veränderung der Produktionswelt im Rahmen von Industrie Vier Punkt Null beschäftigt. Das Thema wurde durch ein integratives Konzept bearbeitet. In diesem wird das Lernen als ein Prozess verstanden, bei dem vorhandenes Wissen durch Diskussionen während einer Gamification sowie durch gemeinsame Ausarbeitungen mit neuen Erfahrungen ergänzt und kontextual verknüpft wird.

Ziele: Spielerisches Lernen in einem praktisch- realen Umfeld zur Erhöhung der intrinsischen Motivation und Eigenaktivität. Anregung zu Diskussionen und weiterer Beschäftigung mit dem Thema auf Basis des unterschiedlichen Erfahrungshintergrundes.

Vorgehensweise: Moderierte Gamification-Einführung auf Basis eines fiktiven Unternehmens. Bildung von selbstorganisierten Lern- und Arbeitsgruppen. ‚Information sharing‘ über themenbezogene Blogs und interaktive Mind-Maps. Erarbeitung von ‚study assignments‘ durch die Lerngruppen. Benchmark an best-practice Beispielen aus der Industrie durch Industrieexkursionen und interaktive Vorträge. Anwendung des Gelernten im Rahmen einer zweiten Gamification Runde auf das fiktive Unternehmen.

Das Kernstück des Moduls bildet ein haptisches Planspiel, das am StrategieCentrum- Oberrhein für unternehmensinterne Seminare zur Begleitung von Geschäftsideen in KMUs entwickelt wurde. In Kooperation mit der Graduate School (Prof. Zürn) wurde es unter Beachtung der Prinzipien der kybernetischen Managementlehre (Engpass-Strategischer-Ansatz v. Prof. W. Mewes) auf die Belange der internationalen MBA-Ausbildung adaptiert.

Besonderheiten: Der Konzeptansatz fordert eine intensive Vorplanung und Organisation sowie erfahrene Moderatoren als „Spielleiter“. Herausfordernd war, wie in den meisten Gamification Konzepten, die Zeitplanung. Der Zufriedenheitslevel der beteiligten ausländischen Studenten war sehr hoch. Die diesbezüglichen Rückmeldungen waren durchweg positiv. Informationen bitte anfordern unter: www.StrategieCentrum-Oberrhein.de Dipl. Ing. Peter Käpernick

 

 

 

 

 

 

Das große Vier Punkt Null Welten Spiel

Geschrieben von Peter Käpernick am in Allgemein

Wie dem Wandel begegnen?

Mit dem richtigen Werkzeug natürlich. Aber: Welches ist für die aktuelle Fragestellung geeignet? Das Denken in Engpässen (Constraint Thinking) ist ziemlich praktisch, weil es fokussiert. Verzettelung (Volksmund: Tanzen auf mehreren Hochzeiten) lässt sich reduzieren, das eigene Tun kann Wirkung entfalten – wir erhalten Ergebnisse.

Design-Thinking interpretieren wir zunächst als Gestaltung physischer Produkte. Darüber hinaus beschreibt diese Idee ein positives Menschenbild. Chancen-Thinking soll unseren Blick weg vom Risiko, hin zu den vielen Chancen lenken, die uns neue Möglichkeiten erschließen lassen. Verpacken wir die Ansätze des ‘Design-Thinking‘ und ‘ des ‘Chancen-Thinking‘ in einen integralen Prozess, kann das dazu führen, daß sich ganze Gruppen allein oder unter Anleitung neu erfinden (Beispiele: Great Game of Business, Open Book Management). Wir sind eingeladen, alte Strukturen und Glaubenssätze in Frage zu stellen. Ängste sollten in dieser Denkübung keine Rolle spielen.

Aus Sicht einer Unternehmung sind solche Gestaltungsprozesse sehr erwünscht. Aus Sicht der Mitarbeiter stellen Wandlungsprozesse immer auch eine Bedrohung dar. Ob nun zu recht oder nicht, hängt von der Unternehmensgröße, der aktuellen finanziellen Situation und von der Unternehmenskultur (Menschenbild) ab. Ob die Beteiligten eine Bedrohung, als Risiko oder als Chance für Entwicklung einstufen, liegt sehr an deren persönlichen Erfahrungen (Glaubenssätze).

Zahlen (Statistiken) sagen uns, dass lediglich 16 % der Mitarbeiter ‘motiviert‘ oder ‘sehr motiviert‘ sind. 84 % machen Dienst nach Vorschrift oder haben innerlich bereits gekündigt. Die interessante Frage: ‘Was läuft da falsch?‘ Frederic Laloux gibt Antworten in seinen Werken: ‘Reinventing Organizations‘.

Menschen in Unternehmen können viele Geschichten darüber erzählen, was sie täglich erleben. Wer eine Antenne für Stimmungen hat, geht lediglich einmal durch die Firma und weiß ‘wie der Laden tickt‘! Stichworte: Ausgeprägte Hierarchie. Ausufernde Bürokratie. Complience. Nicht gelebte Leitbilder. Vorschriften. Druck. Egozentrisches Verhalten. Machtspiele. Grabenkämpfe. Mobbing. Krankheitsstand. Gespräche der Hinterbühne.

War die Arbeitsteilung zu Beginn des letzten Jahrhunderts durch eine gestiegende Produktivität ein Ticket für mehr Wohlstand, sind wir uns heute einer starken Entfremdung bewusst geworden, die das gesamte Leben nachhaltig beeinflusst (Kontrollverlust). Wir funktionieren im großen Räderwerk der Wirtschaft, verstehen oft die Zusammenhänge nicht (…oder sollen sie auch nicht verstehen!) und verlieren durch die hohe Wandlungsgeschwindigkeit schon mal den Überblick.

Die Informationsflut in Echtzeit – einst als Fortschritt empfunden – verstärkt heute das Gefühl der ‘Orientierungslosigkeit‘ dramatisch. Zusammen mit den Möglichkeiten des Internet, der weiteren Automatisierung und Digitalisierung in den Betrieben steigen die Zukunftsängste: Viele Menschen sorgen sich um ihre Arbeitsplätze. Das in einer Zeit, wo die Arbeitslosenquote eher gering ausfällt! Aber, vielleicht gerade deswegen, jeder weiß ja, daß das Wachstum nicht ohne Ende weitergehen kann.

Was wäre wenn?

Wir bieten ‘Gamification‘ – also ein Planspiel, das Fragen zum Thema der Vier Punkt Null Welten anspricht und zur Klarheit über die zukünftigen Rollen der beteiligten Mitarbeiter beiträgt. Unter dem Motte: ‘Was wäre wenn?‘ lassen sich viele Problem in kürzester Zeit ansprechen und Lösungen skizzieren. In 4 bis 5 Stunden ‘spielen‘ wir Fragestellungen der sechs Handlungsfelder ‚Konnektivität‘ + ‚Big Data‘ + ‚Demografie‘ + ‚Zukunftsfabrik‘ + ‚Geschäftsmodelle‘ + ‚Leben in der Digi-Zeit‘ einfach durch. Durchblick 4.0 – die Gamification mit Tiefgang zeigt Wege! Wir müssen es nur TUN! Zeitaufwand: Überschaubar. Termine und Kosten auf Anfrage: P.Kaepernick@StrategieCentrum-Oberrhein.de bzw. unter ‘Veranstaltungen‘: www.StrategieCentrum-Oberrhein.de

 

Das Planspiel ‘Vier Punkt Null Welten‘

Geschrieben von Peter Käpernick am in Allgemein

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Mitmischen im Spiel um die digitale Zukunft. Der Begriff ‘digitale Revolution‘ erzeugt bei vielen Menschen Unsicherheiten: Roboter, die nicht nur die Pflege übernehmen sondern auch in der Produktion selbst entscheiden, was sie tun wollen! Intelligente Produkte, die in ihrem Datenrucksack ihren gesamten Lebenszyklus transportieren. Selbstfahrende Autos, ständige Erreichbarkeit – unbestritten: Die Dynamik mit der sich unser Alltag verändert, ist sehr hoch. Für Ängste oder gar Ablehnung gibt es allerdings keinen Anlass!

Wichtig erscheint uns, dass das Thema ‘Vier Punkt Null Welten‘ inklusive der schönen neuen Arbeitswelt, selbst und aktiv anzugehen ist. Mitgestalten und Räume für Ideen und persönliche Entwicklung zu schaffen, das ist ein auch für die nächste Zukunft erstrebenswertes Ziel. Damit wir nicht mehr nur in Zahlen denken sondern auch in Kompetenzen und Fähigkeiten, haben wir vom StrategieCentrum-Oberrhein in Kooperation mit der Offensive Mittelstand das Planspiel iXX IND 4.0 entwickelt. In wenigen Stunden gibt dieser Ansatz ein gehöriges Maß an Einblick in die digitale Welt der Zukunft. Im Verlauf der Veranstaltung sind Durchblick und Weitblick Ergebnis der Diskussionen im Team.

iNTRO.P4U Spiel. Fertig. Geschäftsmodell.

Geschrieben von Peter Käpernick am in Allgemein

_DSC5347_800x533Das Planspiel iNTRO Perspektive für Dich bringt in kurzer Zeit Impulse für neue persönliche oder berufliche Entwicklungswege (Spiel). Wir fügen diese Elemente zusammen und bauen uns unseren persönlichen Prototyp (Fertig). Zum guten Schluss entsteht daraus dann das persönliche Geschäftsmodell. Dieses Modell eines (seines) Geschäftes ist weder statisch noch hat es Gültigkeit für die Ewigkeit: Es kann, ja, es muss sich ständig verändern.

Was bietet der Abend?

Einblick: Auf Basis der Gamification iNTRO Perspektivwechsel entdecken wir in kleinen Teams (voraussichtlich!) den persönlichen Weg für eigenen Erfolg. 

Durchblick: Teilnehmer gehen mit einem Konzept ihrer Zukunftsidee (Modell eines Prototyps oder eines angepassten Geschäftsmodelles) nach Hause.

Weitblick: Ob die Idee gut ist, entscheidet der Kunde – das kann der Arbeitgeber sein oder es ist der kaufende Kunde der Zielgruppe.

Da wir auf Basis des ‘engpass-konzentrierten Strategieansatzes‘ (Prof. Wolfgang Mewes) arbeiten liegt der Nutzen darin, dass jeder Teilnehmer ‘spielend‘ wahrnimmt, was ein geringfügiger Perspektivwechsel ausmachen kann. Unser Motto: Mitmischen im Spiel um`s Einkommen.

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Analogspiel für´s digitale Leben

Geschrieben von Peter Käpernick am in Allgemein

Mitmischen im Spiel um die digitale Zukunft

„Das Tagesgeschäft lässt mir nicht viel Zeit über Zukunft nachzudenken. Und immer dieser Gedanke im Hinterkopf, ob ich eine entscheidende Entwicklung, wie Industrie 4.0 verpasse. Industrie 4.0 – was ist das überhaupt?“ Das sind Gedanken vieler Unternehmer oder Führungskräfte im Familienunternehmen in Deutschland. Für langwierige Einarbeitung in das komplexe Thema bleibt keine Zeit. Da kommt die Gamification iXX IND 4.0 der Strategiemacher gerade richtig. Damit erhalten die Mitspieler in kürzester Zeit (drei Stunden): Einblick. Durchblick. Weitblick. Wir bieten Spaß und gute Laune inklusive.