Führungselite ratlos?

Technisch globale Elite gegen lokale Frustrierte?

In Davos treffen sich einmal im Jahr die Unternehmenslenker der Welt. Die technisch globale Elite sorgt sich: Um sich selbst! Es steht im Raum, dass die zu erwartende Fortschrittsdividende der Digitalisierung zu wenigen vom Rest der Welt zugutekommen wird. Mit anderen Worten, die Schere arm zu reich wird sich weiter öffnen!  

Welche Strategien sind geeignet, dieser Abkopplung zu entkommen?  Es ist wohl die, durch rechtzeitige Beschäftigung mit der Thematik zu erkennen, welche Engpässe (…und damit welche Lerninhalte!) für jeden Beschäftigten – aber auch für jeden mittelständischen Unternehmer – für eine gute persönliche Zukunft ausschlaggebend sein werden. 

Damit dies schnell und komplikationslos gelingt haben einige ausländische Studenten im Rahmen ihrer Weiterbildung eine Gamification (..ein Planspiel) ausprobiert. Das Vier Null Welten Spiel simuliert ein kleines Unternehmen das Spezialluftreiniger herstellt.  Mit 20 Mitarbeitern erwirtschaftet man 5 Mio Umsatz. Vom digitalen Reifegrad her gesehen, befindet sich die Firma auf Stufe 1 ‚Beginner‘. Da ist also viel Potenzial nach oben.

Mit dem Planspiel, dass auf Basis des engpass-strategischen Ansatzes vom Kybernetiker Prof. Wolfgang Mewes konzipiert wurde, lassen sich schnell die Knackpunkte aber auch Lösungsmöglichkeiten für komplexe Probleme erkennen. Georg Rohde – Präsident der Wolfgang Mewes Stiftung – unterstützt dieses Projekt mit großem Engagement und sagt: „Im Kontext der Digitalisierung befinden wir uns nun im Zeitalter der zeitgleichen (..in Echtzeit funktionierenden) Informationsgesellschaft. Alles ist vernetzt. Das in einem Planspiel darzustellen ist einfach…genial!“ 

Die Studies der Hochschule Esslingen spielen in drei Blöcken (1,5 Tage) durch, wie das vorhandene Setting der Unternehmung aussieht und wie es nach Diskussion und vorgenommenen Verbesserungen zukunftsfähig gemacht werden kann. Dieses Vorgehen ist kurzweilig, interessant und bringt persönliche Erkenntnisse. Die neue Fabrik wird ja ‘in echt‘ – als Modell – tatsächlich gebaut. Jeder Teilnehmer hat am Bau dieser modernen Fabrik (Smart Factory) mitgewirkt und kann sich fragen: Welche der digitalen Zusammenhänge und Themen ihn selber betreffen und was getan werden muss, um rechtzeitig mit den eignen Kenntnissen ‘up to date‘ zu sein. So wie die Studenten diesen Input als Grundlage für die geplanten Masterarbeiten verwenden, kann jeder Unternehmer, jeder Selbstständige und jede angestellte Person diese Erkenntnisse für eine angestrebte gute Zukunft einsetzen. Versprochen! 

PS: Viele Teams lassen das Modell stehen und beobachten den Fortschritt, ergänzen oder verändern Bauteile. Sie machen damit ‚Erfolg‘ für alle Beteiligten sichtbar.