Führungskräftenachwuchs „erspielt“ sich Industrie 4.0.

Gamification macht´s möglich! Wer sich aktuelle Themen „spielerisch“ und mit anderen erarbeitet, lernt besser, schneller und intensiver. Im Rahmen unserer StrategieForen und Centren im Land (StrategieSchieneSüd des BSF e.V. in Kooperation mit der Offensive Mittelstand Baden Württemberg) bieten wir die Räume zur Diskussion aktueller Themen, für gute Ideen und für neue Strategien. Gemeinsam können wir in diesen Räumen VOR-denken. Bei uns gibt es Antworten: „Betrifft es mich mit meiner kleinen oder auch großen Firma, mit meinen Stärken? Wenn ja, wie? Was muss ich tun?“

Wir möchten den Blick schärfen, wir möchten einen Beitrag zur Orientierung leisten. Um Anpassungsträgheit oder gewisse Ängste vor dem Unbekannten gar nicht erst aufkommen zu lassen, haben wir strategisch orientierte Planspiele (Stichwort: Gamification) erfunden. Mit dem iXX Industrie 4.0 und dem iXplus NischenFinder sehen wir Wege und erarbeiten uns mit den Spielteilnehmern gute Antworten. Getreu dem Motto: Einer weiß immer weiter….! Die moderierten Treffen dauern drei bis vier Stunden. Beim Planspiel „iXX Industrie 4.0.“ erstellen wir eine Prio- und Entscheidungsplattform (Stichwort: Prototyp). Sie wird Grundlage des persönlichen Voranschreitens für eine gewünschte private, berufliche und geschäftliche Zukunft sein. Termine: Wir präsentieren das Planspiel bei unserer  Kick-off Veranstaltung zur Eröffnung des StrategieForum-Stuttgart am 23. Juli in Stuttgart und beim Landeskongress der Offensive Mittelstand am 9. Oktober ebenfalls in Stuttgart. 

Hintergrund: Industrie 4.0. ist als aktuelles Schlagwort in aller Munde: Nun sogar bei der CDU in Baden Württemberg. Guido Wolf – der Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2016 – will dazu beitragen, dass unser Land eine „digitale Leitregion“ in Europa wird. Das Zukunfts- und (neuerdings auch…) Wahlkampfthema „Industrie 4.0.“ bedeutet zunächst einmal die Verbindung der klassischen, analogen Industrie mit der digitalen Informationstechnik, sagt Guido Wolf. Er wirbt mit seiner „Vier-Säulen-Strategie“.

1. Ein digitales Kompetenzforschungszentrum als Drehscheibe zwischen Forschung und Wirtschaft.

2. Eine Stabsstelle im Ministerium für Wirtschaft, Technologie und digitale Entwicklung. Sie soll „Politisches“ bündeln.

3. Alle sollen beim Wandel „mitgenommen“ werden: Da geht es um schnelle Netze und um notwendige digitale Bildung.

4. Ängste – etwa vor Arbeitsplatzverlusten und dem digitalen „Datenklau“ – sind ernst zu nehmen.

Soweit, so gut! Bis das „Digitalkonzept“ der Landtagsfraktion auf dem heimischen Markt ist, werden noch einige Tage vergehen. Bis dahin lauschen wir den Reiseberichten von Winfried Kretschmann: Er war im Wonnemonat Mai im Silicon Valley, um dort Berühmtheiten der digitalen Zukunft zu treffen und mit ihnen zukunftsweisende Geschäftsmodelle zu diskutieren. Warum diese „operative“ Hektik? 

Wer über Industrie 4.0. spricht, meint eigentlich einen weit in die Zukunft reichenden Trend, der die Wirtschaft insgesamt und die Zukunft der Arbeit im Detail beeinflussen wird. Welf Schröter vom Forum Soziale Technikgestaltung und Mitglied der Allianz Industrie 4.0, hält die Wortwahl gar für einen „fatalen politischen Fehler“. Suggeriert sie doch „lediglich mehr Automatisierung und die weiterführende Digitalisierung der Großindustrie“. Aus seiner Sicht ist der Kernpunkt von Industrie 4.0. jedoch die Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette! Peter Käpernick vom StrategieCentrum-Oberrhein meint: „Man sollte sogar zukünftig nur noch von Wertschöpfungsnetzwerken sprechen. Wer in diesen Wertschöpfungsnetzwerken mit seinem ganz individuellen Algorithmus nicht vertreten ist, wird vom Kollegen Computer einfach nicht berücksichtigt!“ Fazit: Da werden Umbauprozesse eingeleitet werden müssen!

Jeder ist betroffen: Ob Produktionsbetrieb, Anlagenbauer, Zulieferer, Handwerker, Dienstleister plus damit einhergehende betriebsinterne Prozesse, Marketing, Vertrieb bis hin zum Endkunden – alles transparent, schnell, schneller und in Echtzeit! „Was kommt da auf uns zu?“ fragen sich viele Mittelständler. Fakt ist, dass die digitale Vernetzung zu noch mehr Automatisierung, auch – das ist verlockend – zu noch mehr Produktivität führen wird. Der Transparenz jedoch stehen Orientierungslosigkeit und Anpassungsträgheit gegenüber. Andere Organisationsformen werden sich herausbilden.

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Unser Aktuelle Planspielangebot: Es gibt ein von uns moderiertes Workshopangebot. Dauer: 3 bis 4 Stunden. Offen oder in der Firma. Als Einmal- oder Mehrfolgenveranstaltung. Der Ablauf: Bildgeschichte zum Thema. Spiel. Prototyp. Zusammenschau. Weitere Begleitung der Aktivitäten ist möglich! Preise: Auf Anfrage!

Im Rahmen unserer Strategieabende finden jeden Monat Veranstaltungen in den Regionen statt: Info unter www.Strategie.net/Freiburg

1. Planspiel iXplus NischenFinder. Für Einzelpersonen, die eine Nische suchen und finden wollen. Ergebnis: Die gefundene Nische wird als Prototyp dargestellt. 

2. Planspiel iXX Industrie 4.0. Für KMU – eher ganzheitlich ausgerichtet. Für den Nachwuchs an Führungskräften (..aber auch für leitende Angestellte) die sich mit den Herausforderungen des Themas „Industrie 4.0.“ beschäftigen wollen. Ergebnis: Die Teilnehmer nehmen ihre ganz persönliche Prio- und Entscheidungsplattform – als Basis für berufliche bzw. geschäftliche Zukunft – mit nach Hause.

3. Das iX3 Demografie Planspiel ist für Personalabteilungen und Personalberatungen gedacht. Inhaltlich wird der demografische Wandel und die Folgen betrachtet. Wir skizzieren Wege zur „Arbeitgebermarke“.

4. Veranstaltungstermine und Anmeldungsmöglichkeiten finden Sie unter „Veranstaltungen“ oder fordern Sie Flyer und weitere Infos unter P.Kaepernick@StrategieCentrum-Oberrhein.de an.

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