Konnektivität – Gut für´s Geschäft

Ob und wie Sonnenblumen miteinander kommunizieren, wissen wir nicht genau. Dass Vernetzung die Komplexität erhöht, weil mehr Menschen ihre Beiträge einbringen, das ist gesichertes Wissen. Diese Art von Verdichtung erzeugt viel Information (… meist als abgelegte Datenmengen schwer zu entschlüsseln!) die zu Desinformation und zu Krisen führen kann. Systeme führen dann ein Eigenleben: Abteilungen, Tochterfirmen oder Finanzmärkte – Beispiele gibt es genug!

Inhaber mittelständischer Betriebe werden seit eh und je automatisch ins Tagesgeschäft involviert, haben also keine Zeit. So wundert es nicht, dass sie sich auf die jährlichen Messen freuen, wo sie endlich ungestört mit ihren Kunden oder auch mit Kollegen reden können. Diese Form der Konnektivität reicht – so ahnt es der geneigte Leser – für eine gewünschte Entwicklung von Geschäften zukünftig nicht mehr aus.

Kommen wir zurück zur Behauptung „Konnektivität – Gut für´s Geschäft„.

Bild oben: ©kaepernick-die große Vernetzung

Das Internet hat bei vielen Repräsentanten des produzierenden Gewerbes auch heute noch den Ruf, eine Spielwiese für Youngsters zu sein. Da hilft es auch nicht, dass Kai Diekmann den Kapuzen-Pulli anzieht und sich mit Philipp Rösler irgendwo zwischen der Golden Gate Bridge und dem Silicon Valley zu einem Fototermin trifft. Konnektivität ist anerkannter Megatrend! Das bedeutet, dass diese neue Art der Verbundenheit, wenn sie denn verstanden und gut organisiert ist, zu neuen Strukturen, Denkweisen und damit zu Chancen und zu neuen Geschäftsfeldern führt.

Konnektivität kann als weltweite Mitmachveranstaltung organisiert werden. Einige Plattformen zeigen den Weg. Wie so etwas bei den Metallern (Metallverarbeitung, Maschinen- und Werkzeugbau) funktionieren kann, zeigt das Q4N Projekt: Ein Qualifizierungs-Verbund für die Netzwerk-Generation | Metaller. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit durch Weiterbildung in Richtung Ausschöpfung der Potenziale weltweiter Netzwerke zu steigern. Q4N will die Welt der Netzwerker erobern. Als Ergebnis sollen QualifiGruppen Systeme schaffen, mit denen sich Interesse UND Aufträge automatisch akquirieren lassen. Dass dieser Automatismus funktioniert, zeigt ein Hersteller von Wäge- und Messgeräten. Aber auch zwei größere Firmen aus der Branche der Präzisionswerkzeuge mischen vom heimischen Lehnstuhl aus kräftig mit in der Welt….! Neben Neugeschäft wird als Endprodukt notwendig ein Umdenken plus ein Stück „New Culture“ – eine neue Kultur für das Geschäft der Zukunft herauskommen. Das ist wirtschaftspolitisch gewollt – würden Kai D. und Philipp R. sagen! Sprechen Sie uns bei Interesse einfach an.

Bild unten: fotolia - Technology in the hands. Violetkaipa

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