Kreislaufwirtschaft fördert nachhaltiges Wirtschaften

Klimaneutralität – Chancen für Unternehmen. Das war der Netzwerkkongress der OM (Offensive Mittelstand) in Stuttgart mit vielen Gesprächen rund um das Thema „mehr Nachhaltigkeit in der Wirtschaft“.

Was ist rausgekommen?

  1. Begriffliche Klarheit. Stichworte „Klimaneutralität“ + „Nachhaltigkeit“ + „CO2 Emissionen“ + „Chancen für die Region und den Unternehmen vor Ort“
  2. Einblicke in die Idee einer Kreislaufwirtschaft und den Möglichkeiten, die sie für eine „nachhaltige“ Wirtschaftsweise bietet. Festgemacht an drei Beispielen, die aktuell auch am Markt umgesetzt werden
    • reCircle – Mehrwegbehälter für das Gastro-Gewerbe
    • Bio4Pack – Biopolymere statt fossile Rohstoffe für die Verpackungsindustrie
    • Unverpacktladen – per Elektroauto kommt die Ware unverpackt zum Kunden vor Ort
  3. Eine Simulation, die die komplexen Facetten des Marktgeschehens beleuchtet, Wirkungen von z.B. Maßnamen sichtbar macht und der Frage nachgeht, inwieweit eine Kreislaufwirtschaft das nachhaltige Wirtschaften tatsächlich unterstützt.

Was kann damit gemacht werden?

  1. Unternehmen können damit ihren Mitarbeitern den Einstieg für die zu erwartenden Veränderungsprozesse erleichtern und beispielsweise mit Workshops ein Bewusstsein für die Möglichkeiten der Zukunft fördern.
  2. Im Anschluss können konkrete Projektideen – bevor solche Projekte gestartet werden – auf ihre Wirksamkeit hin überprüft werden.

Der Nutzen liegt darin, dass Arbeitsteams sich eine gemeinsame Sichtweise erarbeiten. Sie können zusätzlich die Wirkung ihrer Maßnahmen bezogen auf erwartete Ereignisse sichtbar machen. Das spart Zeit UND Geld. Den Motivationsgrad dürfte dieser Ansatz signifikant erhöhen.