StrategieForum Stuttgart

IMG_5665_h_600x265Unsere Kick-off Veranstaltung am 23. Juli 2015 startet um 18 Uhr in den Räumen der Handwerkskammer Stuttgart. Ein starkes Zeichen des BSF e.V. in der Landeshauptstadt. Harald Breuer findet die passenden Worte!

Nachdem sich Klaus Steffen Primer aus persönlichen Gründen aus seinem Amt zurückgezogen hatte, entstand bei den Regionalleitern der Südschiene die Idee, in einer gemeinsamen Aktion diese Position wieder zu besetzen. Harald Breuer (Augsburg) und Tobias Schrade (Stuttgart) setzten sich – zusammen mit anderen Strategiemachern (Regionalleiter anderer Regionen) dafür ein – dass diese Idee Gestalt annehmen konnte. Jürgen Dannoritzer (Rhein-Main), Susanne Weiß (Kronberg), Dr. Rudolf Müller (Rosenheim), Gerd Salwey und Peter Käpernick (Freiburg) stellten mit dem hauptamtlichen Geschäftsführer des BSF e.V. Thomas Ruf ein entsprechendes Programm zusammen.

IMG_5637_h_Thomas Ruf GrussworIMG_5640_Tobias Schrade200x259Das Grußwort richtet der hauptamtliche Geschäftsführer Thomas Ruf an die Gäste. Anschließend spricht Tobias Schrade. Der designierte Leiter des StrategieForum Stuttgart ist Unternehmer und präsentiert mit seinem Titel „Die EnKeltaugliche Strategie und ihre Wirkung auf mein Leben“ seinen persönlichen Erfahrungsbericht für die entscheidenden Meilensteine seines Lebens! Seine Erkenntnis: Die Engpass Strategie ist ein Ansatz, der vom Nutzen und vom Engpass der Systeme ausgeht. Er berücksichtigt evolutionsbiologische Erkenntnisse und macht Menschen und Unternehmen erfolgreich und dabei wichtig, dieser Ansatz zerstört nicht die Umwelt: Also eine absolut EnKeltaugliche Strategie.

Mit den Umsetzungsmöglichkeiten der Engpass Strategie und mit den Erfolgspotenzialen für Unternehmer wird sich Tobias Schrade auf Basis seiner beruflichen Tätigkeit als auch im Rahmen der Aktivitäten des Strategie Forums Stuttgart beschäftigen. Das Forum versteht sich dabei als Plattform für Unternehmer-Runden, für gemeinsame Projektrealisierungen. An erster Stelle stehen dabei Projekte zum Thema Industrie 4.0. Die (spielerische) Förderung des Führungsnachwuchses. Verschiedene Projektgruppen für das Mittelmangement zur Bewältigung von Führungs- und Organisationsaufgaben einer neuen Zeit. So steht das Thema Kooperation (Phase 6 des EK Strategie-Ansatzes) immer im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit aller Beteiligten.

Ohne Kooperation wäre diese Veranstaltung nicht zustande gekommen. So danken wir Ralf Nerling für sein Kommen und für seine Bereitschaft, aus seinem erfolgreichen Unternehmer-Leben zu berichten. Die Nerling Systemraum GmbH aus Renninngen besteht seit 1970. Mit heute über 100 Mitarbeitern fertigt die Firma Systemräume für die metallverarbeitende Industrie. Das sind Messräume, Sauberräume und Reinräume. Die Nerlings arbeiten nach den Prinzipien der EKS. Genau das macht sie erfolgreich: Sie wurden zum Marktführer für technologisch hochwertige Messräume. Die Schlüsselworte für diese Strategie heißen: „Konzentration, Innovation und Kooperation“. Und: Kompromißlose Nutzenorientierung in Bezug auf eine ausgewählte Zielgruppe. Ralf Nerling ist heute Generalbevollmächtigter der Nerling Systemräume GmbH und hat das Unternehmen seinem Sohn Olaf übertragen. Dieser führt die Geschäfte auf Basis der EKS weiter: Überaus erfolgreich – wie sein Vater!

IMG_5670_Juergen DannoritzerJürgen Dannoritzer (Regionalleitung Rhein-Main). Als Diplomingenieur fühlt er sich bei technisch orientierten KMU sehr wohl, seine Fachkenntnis umfasst die Elektrotechnik plus die Facetten Automatisierungstechnik, Informationsverarbeitung, TGA (Technische Gebäude Automation) und damit auch die metallverarbeitende Industrie. Er berichtet von seinen langjährigen Erfahrungen mit Unternehmer Runden. Wenn sich Unternehmer vernetzen, hat das immer einen Grund: Man will von den Erfahrungen der anderen lernen. Ziel ist es, sich mit diesem Erfahrungsaustausch einen Referenzpunkt für das eigene unternehmerische Handeln zu schaffen. Gut funktioniert das, wenn die Beteiligten nicht im direkten Wettbewerb zueinander stehen. Ob nun einmal im Monat oder quartalsweise: In dieser Zeit arbeiten die Unternehmer AN der Firma und einmal nicht IN der Firma. Jürgen leitet diese Treffen als Moderator und achtet darauf, dass selbst gesteckte (Lern)Ziele erreicht werden. Neben Klientengruppe und Berater-Werkstatt, haben sich die Formate Unternehmer-Runde und Denkschmiede sehr bewährt. In der Region Stuttgart ist angedacht, eine Unternehmer-Runde mit Fokus auf das Thema „Leben und Arbeiten in der Zukunft“ einzurichten. Das könnte zeitnah in Kooperation mit der Offensive Mittelstand geschehen.

IMG_5619_h_600x400Ein analoges Brettspiel macht Industrie 4.0. „be-greifbar“. Ein überdimensionales Spielbrett, etwa 1,20 mal 1,70 Meter groß, mit sechs farbigen Spielfiguren und zwei Würfeln, Geld-Chips und Ereigniskarten weckt Erinnerungen an die Brettspiele der Jugendzeit. Doch im Gegensatz zu Gesellschaftsspielen hat das Strategiespiel einen sehr ernsthaften Charakter. Präsentator ist Peter Käpernick, Strategiemacher aus Freiburg. Ziel ist es, daß die Teilnehmer die Relevanz von 4.0. für die eigene berufliche Rolle erkennen, Handlungsbedarfe identifizieren und konkrete Umsetzungsideen für ihr Unternehmen entwickeln. Nutzen: Den Wandel simulieren und mal anders sehen, lässt Chancen Gestalt annehmen – das bringt Vorteile für die persönliche und geschäftliche Entwicklung! Der besondere Vorteil: Der spielerische Ansatz über „Gamification“ lässt kommunikative Barrieren schnell „bröckeln“. In ganz wenigen Stunden sehen die Spieler, in welchen Bereichen sie bereits involviert sind bzw. in welchen Handlungsfeldern dringend „Aktionen“ nötig sind. Die Beteiligten gehen mit Lust und Laune an ein neues Thema. Viele Teilnehmer empfinden gerade den Ansatz Industrie 4.0. mit all seinen unüberschaubaren Facetten und den kaum kalkulierbaren Auswirkungen auf die persönliche Zukunft als sehr spannend. Heiko Hammer (priME Academy AG), der onlinespielende Partner von Peter Käpernick präsentiert die Idee, mit allen Regionalleitern des BSF e.V. ein deutschlandweiten Planspielwettbewerb zu veranstalten. Die Zielsetzung ist eine ganz klar Sache: Es geht um Kooperation, um intelligenten Nutzen zum Thema Industrie 4.0. auf Basis der Engpass Strategie und um Öffentlichkeit. Diese Aktion ist für das nächste Jahr geplant.

Zum guten Schluss: Angelika Stockinger und Thomas Ruf besprechen die Formalitäten einer zukünftigen engeren Kooperation zwischen dem BSF e.V. und der Offensive Mittelstand: Termin OM Landeskongress am 9. Okt. 2015 in Stuttgart und BSF e.V. Herbstkongress  am 26. – 28.11.15 in Frankfurt.

IMG_5646_200x264Tobias Schrade empfängt seine Ernennungsurkunde. Wir wünschen wir ihm für die weitere Zukunft sehr viel Erfolg. Die Engpass Strategie ist ein Denkrahmen, der eine bessere Welt dann verspricht, wenn sich Menschen den Nutzengedanken zu eigen machen (würden!). Geld und Gewinn folgen einer Leistung, die andere brauchen können…!

Hinweise auf den strategischen Ansatz und auf unser Programm finden Sie unter www.Strategie.net oder unter www.Strategie.net/Stuttgart. Veranstaltungen in der Region Südbaden finden Sie unter www.StrategieCentrum-Oberrhein.de

 

 

 

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