W2W Wert(e) zu Wohl

Datum: 23.04.2020

Uhrzeit:19:00 - 21:00

Veranstaltungsort:P3 Werkstatt Freiburg

Veranstaltungskategorie


Strategie im WEB mit Zoom.us am Do 23.4. von 19 bis 21 Uhr

W2W – Kick off für Strategieprozess ‘Kreislaufwirtschaft‘ (new circular economy)

Ein Projekt-Setting für kooperatives Herangegehen an den Wandlungsprozess der als ‘Beyoundcrisis-Project‘ auf jeden von uns zu kommt. Wir diskutieren Ideen zirkularen Handelns als Person (..unser Einfluss als Konsumenten) sowie die Chancen und Möglichkeiten für mittelständische Unternehmen an den Aktionsplänen des europäischen Grünen Deals der EU teilzuhaben. Die Themen:

• 200 Jahre falsche Strategie: Ergebnisse und Ausblick

• Werte in Einkommen verwandeln

• Vorhandenes Geschäftsmodell überprüfen

• Enkeltaugliche Strategie für das Wirtschaften entwickeln

Zeit für neue Lösungen! Was macht die Idee für Deutschland nach Corona so besonders?

Die aktuelle Lage und deren Folgen beinhaltet eine kurze und knappe Botschaft: Wir werden zukünftig anders Wirtschaften! Weg von ‘linear‘, hin zu mehr Kreislauf und Wiederverwendung. Der ‘Grüne Deal‘ der EU Kommission (Closing the loop: New circular economy package) und seine begleitenden Ziele und Investitionspläne vom März 2020 wird uns als Bürger und die EU als Gemeinschaft in die Lage versetzen, nachhaltige Produkte und Prozesse zu etablieren, Rohstoffe besser zu verwerten, die Vermüllung zu stoppen und – eine soziale Zielsetzung – besser zu kooperieren. Wir werden den Fokus darauf lenken, Wert(e) in Einkommen zu verwandeln!

Neu an dem hier vorgestellten Ansatz ist die Art, wie wir den Wandlungsprozess starten und die nachfolgenden Schritte gestalten: Eine Kombination aus Gruppenarbeit: Mit der W2W – Gamification und mit computerbasierten Simulationen (Simcision). Dieser eher leichte, spielerische und angstfreie Ansatz führt in neun Schritten durch einen kreativen Raum entweder während entsprechender Präsenztreffen oder auch im Internet. Dabei lassen die Teilnehmer in wenigen Stunden Ideen bis zu ersten Prototypen heranreifen: Ziel ist das schnelle Ausprobieren! Sowie das noch schnellere Umsetzen besserer Lösungen!

Wie verbessert dieser Ansatz die Zukunft der Menschen und Unternehmen?

Während des Settings werden Ideen geboren, die mit besserer Nutzung von Ressourcen bzw. Energien bezogen auf eine Zielsetzung zu tun haben. Mehrfachnutzungen bringen Vorteile für die Umwelt, schaffen neue Geschäftsmodelle und neue Arbeitsplätze. Produkte und Prozesse werden nicht mehr nur verbessert, sondern völlig neu (zirkular) vom  Ende her gedacht. Modulares Design verlängert die Lebenszyklen und ordnet den verbauten Teilen bzw. Rohstoffen einen Wert zu, der sich im Markt in Einkommen verwandeln lässt. Produkte werden nicht mehr verkauft, sondern vom Kunden bezahlt wird die erworbene Dienstleistung. Damit verbleiben Hersteller als Dienstleister in der Verantwortung für ihre verwendeten Wertstoffe. Daraus folgt, dass weniger bis kein Abfall mehr anfallen wird!

Status quo und Vision: Wohin geht die Reise, wo stehen wir?

Wir stehen am Anfang, erkennen aber, dass uns das Klima und die rigorose Ausbeutung von fossilen Rohstoffen sowie die Vermüllung von Meer und Landschaft kaum noch Platz für ein nachhaltiges Leben einer nächsten bzw. übernächsten Generation lassen. Unsere Vision: Die Kreislaufwirtschaft ersetzt das lineare Wirtschaftsmodell. Eine Welt produziert Wert(e) für alle!

Unsere Modellfirma (www.act-if.consulting) soll junge Menschen und alte Praktiker zusammenbringen und neue Ideen ‘spielerisch‘ erproben und prototypartig umsetzen.  Wir wollen das landesweit in kleinen Gruppen tun. Entweder in entsprechenden realen oder auch in virtuellen Räumen. Ziel ist eine schnelle Multiplikation: Viele Menschen sollen auf den anstehenden Wandel eingestimmt werden, es sollen gleichzeitig Ängste abgebaut und viele umsetzbare Chancen erarbeitet werden. Wir wollen diese sammeln und veröffentlichen.

Wer spricht bereits über das Projekt?

Zufriedene Studenten der Hochschule Esslingen über duchgeführte Lernerlebnisse. Einige Regionalleiter sowie Mitglieder der Wolfgang Mewes Stiftung, des Bundesverbandes StrategieForum e.V. und Mitglieder der Offensive Mittelstand und deren Stiftung Mittelstand – Gesellschaft – Verantwortung. 

Die Entstehung – Wer kam wann und wo auf die Idee?

Während der Strategieabende (Bundesverband Strategie Forum e.V) entstehen solche Ideen. An der Hochschule in Esslingen probieren wir zu Lehr- und Lernzwecken solche eher neuen Ansätze aus. Prof. Dr. Siegfried Zürn fördert Lehrveranstaltungen dieser Art. Ideen werden dann in den Gruppen gemeinsam weiterentwickelt. Meine Rolle: Als Projektleiter möchte ich mit dieser Aktion viele neue und praktikable Ideen für eine nachhaltige Zukunft einsteuern.