Wer sind wir? Wer wollen wir sein?

Der letzte StrategieAbend des Jahres findet im neu gestalteten Ambiente des Hotels Dorint in Freiburg statt. In Anlehnung an eine bekannte Fabel: Über zwanzig Strategisten hätten es sein können……! Viere sagten kurz vorher ab, da sind es nur noch sechzehn. Dreie kümmerten sich um die Technik, da sind es nur noch dreizehn. Die aber wundern sich, wie anstrengend doch eine scheinbar einfache Begriffeklärung sein kann. Cluster – Kooperation – Verbünde von Klein- und Mittelunternehmen managen! So die Überschrift. 

Cluster: Entlang der Wertschöpfungskette arbeiten Firmen und Personen am gemeinsamen Ziel in einem Tätigkeitsfeld: Medizin. Mikrotechnik. Messtechnik. Auch andere! Diese Bündelung gemeinsamer Stärken und Ideen führt zu ganz neuen oder mindestens besseren Produkten. Politisch gewollt und gefördert können damit ganze Regionen oder Industriestandorte an Profil gewinnen.

Kooperationen sind ebenfalls wirtschaftlich motivierte Veranstaltungen – ohne Politik. Um Ziele schneller zu erreichen, ergänzen sich Personen oder Firmen mit ihren Kompetenzen. Wirken Synergien wie gewünscht, schafft das Team mehr als die Partner allein es könnten.

Verbünde sind Verbindungen die meist als Verband organisiert sind. Interessenvertretungen, die nach dem Muster einer zweiseitigen Plattform funktionieren. Damit gibt es immer drei Partner die zusammen etwas erreichen wollen. 

Ein Kriterium für Wirkung ist die Verbindlichkeit oder das „Commitment“ der Beteiligten. Ist diese bei Clusterformationen und Kooperationen recht hoch, nimmt sie beim Verband, bei Vereinen (…und bei Genossenschaften) ab. Gruppen und Netzwerke stehen am unteren Ende der Skala: Unverbindlichkeit ist Programmbestandteil. Leider! Damit steht die Frage im Fokus: Wer sind wir? Wer wollen wir sein? Es geht also auch immer um Identität! An dieser Stelle entsteht eine Diskussion, die über den Abend hinaus weitergeführt wird: Inhaltlich geht es um Sinn und Zweck……!

Management: Entsprechend der vermuteten oder tatsächlichen Verbindlichkeit lassen sich diese Formationen führen und managen. Wird eine solche Funktion hauptamtlich und mit Engagement erledigt, kommen Ergebnisse heraus. Nebenberufliche oder auch ehrenamtliche Begleitung stehen einer erfolgreichen Umsetzung von Absichten und damit einer Zielerreichung oft entgegen. 

ELS – Das Konzept zur Umsetzung: Im zweiten Teil des Abends erarbeiteten die Teilnehmer in Kleingruppen individuelle Problemstellungen der jeweils Beteiligten. Daraus lassen sich (persönliche) Projekte ableiten. Die Realisierung dieser Projektideen ist für 2014 vorgesehen. Bei der Umsetzung wird uns das neu vorgestellte ELS Konzept (ErfolgsLeitSystem) helfen. Mentoren begleiten die Aktion und werden darüber berichten. Der nächste StrategieAbend wird am Donnerstag, den 23. Januar 2014 statt finden.